Ein Symbol kann mehr als tausend Worte sagen

Die Wurzeln der Freimaurerei gehen zurück bis ins Mittelalter. Sie entstand aus der Zunft der Dombaumeister, die durch die Lande reisten und dort eine große Anzahl von imponierenden Dombauten und Kathedralen errichteten. Da es sich hierbei um herumreisende Steinmetze bzw. Bauleute handelte, konnten sie sich nicht in einer ortsansässigen Handwerkerinnung organisieren. Daher gründeten sie ihre eigene „Innung“, deren Sitz die Bauhütte (Loge) war. Dieser Innung gehörten die Baumeister (Steinmetze) ihr ganzes Leben an. In die Bauhütten wurden zunächst Lehrlinge aufgenommen, aus diesen Lehrlingen wurden dann Gesellen und später Meister.

In den Dombauhütten des Mittelalters arbeiteten Architekten und Handwerker zusammen mit dem Klerus. Dadurch erhielten die Symbole, rituellen Handlungen und Zeremonien eine feierliche Prägung. Auf der Baustelle arbeiteten die Menschen an der Errichtung einer Kathedrale oder eines Doms für die Durchführung des Gottesdienstes. In ihren Bauhütten arbeiteten sie symbolisch an der Errichtung des „inneren Tempels“ zu Ehren Gottes und der Menschen.

hiram

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