Der Apotheker Paul Sandeé übernahm als Logenmeister die schwierige Aufgabe, in den Nachkriegswirren das Logenleben wieder zu stärken und neue Mitglieder zu gewinnen. Wie außerordentlich aktiv die Loge unter seiner Leitung war, zeigt die gestiegene Mitgliederzahl. 1924 zählte man nunmehr 98 Brüder.

1927 feierte die Johannisloge „Zur gründenden Tanne“ ihr 25-jähriges Stiftungsfest mit Gästen aus ganz Deutschland. Nach 9-jähriger Amtszeit übergab Sandeé 1929 den Hammer, das Symbol des Logenmeisters, an seinen Nachfolger Karl Bode. Er war lange Jahre Stadtrat und stellvertretender Kurdirektor in Bad Harzburg. Karl Bode leitete die Harzburger Loge bis zu der erzwungenen Auflösung aller Logen durch die NSDAP.

Am 21. Juli 1935 wurden unter Beiwohnung der Gestapo in einer Schlussfeier die Lichter gelöscht. Deshalb sprechen wir Freimaurer auch von einer dunklen Zeit.

Pasted Graphic

top