Carl Friedrich Gotthard Asche wurde am 7. November 1841 in Braunschweig geboren. Er lernte Schlosser, wurde Eisenbahnbeamter und betrieb ab 1870 ein Speditionsgeschäft in Hamburg.

Im Jahre 1875 gründete er mit der ihn auszeichnenden Energie die pharmazeutische Fabrik C.F. Asche & Co. in Hamburg, die noch heute in Hamburg unter dem Namen Asche AG existiert. Schon früh begann sich von Asche für Bad Harzburg mit seinen Heilquellen zu interessieren. Er kaufte 1883 "Bad Juliushall" und gründete die Harzburger Brunnengesellschaft, Vorläufer der Juliushaller Mineralbrunnen. Er ließ Pläne für den Bau eines neuen Badehauses erarbeiten, scheiterte jedoch, weil es ihm nicht gelang, ein finanzkräftiges Konsortium zu gewinnen.

Für 300.000 RM verkaufte er 1897 die Quellen, das Sauerbrunnengeschäft, das Haus Hansa (altes Ratshaus) sowie den nördlichen Teil des Parkes Juliushall an die Stadt. Das Hotel „Juliushall“ wurde im selben Jahr an Julius Behnecke verkauft. Bereits 1887 plante von Asche den Bau einer Draht-seilbahn vom Hotel Juliushall zum großen Burgberg, nachdem er vorher Pächter des Burgberges geworden war.

Dieser Plan scheiterte durch eine Entscheidung des Landtages. 
1894 verkaufte von Asche die Villa „Gutheil“ mit Nebenhaus  und Park für 105.000 RM. In den Sommermonaten wohnte er dort, während er den Winter in Berlin verbrachte. Freiherr von Asche verstarb am 29. Juni 1917 in Berlin. Er wurde am 5. Juli 1917 auf dem Bad Harzburger Friedhof beigesetzt.

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